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Die Kampagne: „Stoppt Zwangs- und Armutsprostitution“

Stuttgart soll eine Stadt sein, in der Zwangs- und Armutsprostitution geächtet wird. Mit der Plakatkampagne „Stoppt Zwangs- und Armutsprostitution“ will die Stadt eine Wertediskussion zum Frauenbild in der Gesellschaft, zu Sexualität und Partnerschaft anstoßen. Die Menschenwürde steht im Mittelpunkt der Kampagne. Adressaten der Kampagne sind insbesondere Freier oder Männer, die erst noch zu Freiern werden könnten.

Jedem Freier muss klar sein, dass Zwangs- und Armutsprostitution und Sex mit minderjährigen Prostituierten nicht zu dulden ist. Es liegt in der Verantwortung des Freiers, dies zu beachten und sich im Zweifel zu vergewissern oder abzulassen. Jedem Freier muss klar sein, dass er Verantwortung trägt für die Gesundheit der Prostituierten, der eigenen Familie und letztlich für seine eigene. Jedem Freier muss klar sein, dass er durch sein Handeln die Menschenwürde nicht verletzen darf.

Dies öffentlich zu vermitteln, ist Ziel der Plakatkampagne „Stoppt Zwangs- und Armutsprostitution“, begleitet durch eine eigene Website (www.stuttgart-sagt-stopp.de). Die Kampagne spitzt zu und will Freier unmissverständlich mit ihrem Tun konfrontieren. Die Botschaft lautet: Wir nehmen den Freier in die Pflicht, sich seiner Verantwortung bewusst zu sein. Es geht dabei nicht um eine Kampagne zum Verbot der Prostitution.

Für die Kampagne „Stoppt Zwangs- und Armutsprostitution“ ist eine besondere Sensibilität im Umgang mit dem Thema Voraussetzung. Es gilt, menschenverachtendes Verhalten so auf den Punkt zu bringen, dass die Menschenwürde von Prostituierten unumstritten bleibt; es gilt das Thema frei von Voyeurismus zu visualisieren.

Die Plakatkampagne „Stoppt Zwangs- und Armutsprostitution“ ist Teil des „Konzepts zur Verbesserung der Situation der Prostituierten in Stuttgart“.

Weitere Informationen

Oberbürgermeister Fritz Kuhn stellt die Freier-Kampagne der Landeshauptstadt Stuttgart vor (PDF-Dokument)

Konzept zur Verbesserung der Situation der Prostituierten in Stuttgart (PDF-Dokument)

Oberbürgermeister Fritz Kuhn zur Situation in Stuttgart:

Maßnahmen zum Schutz von Prostituierten

(Oberbürgermeister Fritz Kuhn / 25.04.2016 / 00:54 Min.)

Kampagne ist keine Ächtung der Freier

(Oberbürgermeister Fritz Kuhn / 25.04.2016 / 00:25 Min.)

Zur Sprache der Kampagne

(Oberbürgermeister Fritz Kuhn / 25.04.2016 / 00:31 Min.)

Appell an Freier: Kondome nutzen

(Oberbürgermeister Fritz Kuhn / 25.04.2016 / 00:19 Min.)

Prostitution in Stuttgart zurückdrängen

(Oberbürgermeister Fritz Kuhn / 25.04.2016 / 00:43 Min.)

Vorstellung der Kampagne in voller Länge

(Oberbürgermeister Fritz Kuhn / 25.04.2016 / 04:21 Min.)

Sozialarbeiterin Sabine Constabel zur Situation in Stuttgart:

Auswirkungen des Prostitutionsgesetzes von 2002

(Sozialarbeiterin Sabine Constabel / 25.04.2016 / 00:39 Min.)

Bordelle sind keine Wellnessoasen

(Sozialarbeiterin Sabine Constabel / 25.04.2016 / 00:48 Min.)

Freier haben eine Verantwortung

(Sozialarbeiterin Sabine Constabel / 25.04.2016 / 00:24 Min.)

OB-Kampagne ist Gegenstrategie

(Sozialarbeiterin Sabine Constabel / 25.04.2016 / 00:16 Min.)

Freier sollen über Ausbeutung nachdenken

(Sozialarbeiterin Sabine Constabel / 25.04.2016 / 00:33 Min.)

Städtische Hilfsangebote für Prostituierte

(Sozialarbeiterin Sabine Constabel / 25.04.2016 / 00:41 Min.)

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