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Stuttgart soll eine Stadt sein, in der Zwangs- und Armutsprostitution geächtet wird. Mit dieser Kampagne will die Stadt eine Wertediskussion zum Frauenbild in der Gesellschaft, zu Sexualität und Partnerschaft anstoßen. Die Menschenwürde steht im Mittelpunkt der Kampagne. mehr


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„Freier haben eine Verantwortung“

Das Café La Strada ist für viele Prostituierte in Stuttgart ein Ort, wo sie Ruhe finden können. Hier erfahren die meist jungen Frauen freundliche Wertschätzung, die sie im Rotlichtmilieu selten finden. Möglich machen das 15 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen. Auch Renate Brunst (68) engagiert sich im La Strada. Sie sieht die Freier in der Pflicht, andere Wege zu gehen.

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Ehrenamtliche Renate Brunst
Foto: Stadt Stuttgart

„Der Körper war da, die Seele aber taub“

Sie weiß, was es heißt, Prostituierte zu sein. Tereza hat über vier Jahre im Leonhardsviertel gearbeitet. Wir haben sie gebeten, ihre Geschichte zu erzählen. „Ich war 19 Jahre, als man mir angeboten hat, nach Deutschland zu gehen. Mir wurde eine normale Arbeit versprochen. Auf dem Weg von Rumänien nach Stuttgart hat man mir den Pass weggenommen.

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Foto: Thomas Niedermüller
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